fühlt sich an, als ob ich ersticke.
nichts als verzweiflung, müdigkeit, hass.
gestern war ganz okay. bin morgens zu K. gefahren, hab unterwegs brötchen gekauft und dann haben wir uns 'nen chilligen gemacht. zusammen gefrühstückt, zwei filme geschaut und geredet. man, sie tut mir so gut. und ich ihr sowas von garnicht. ich bin 'ne verdammte drecksfreundin.
und unfähig noch dazu. statt mich meinen problemen zu stellen, lauf' ich lieber weg. weg- noch tiefer in diese verdammnis.
statt in die schule zu gehen wie jeder normale teenager hau' ich ab und mach' irgendeinen anderes müll.
bitter, weil ich glaub' ich mittlerweile die erlaubte fehlstundenzahl für die zulassung zum abitur locker überschritten habe. kann ich quasi dreckt von der nächsten brücke springen.
auch geil, meine genähten wunden haben sich entzündet. geil, wa'. da ist am ende von der naht so'n rot-gelblicher knubbel aus dem eiter sifft. wunderschön. richtig zum verlieben.
ich glaub' ich fahr' dann jetzt doch mal zur schule, meine mum kommt gleich nach hause mit'm hund und dann sieht die das ich noch da bin. wär' absolut kacke.
also bis dann, ihr süßen.
Wenn ich diesen Text so lese, werde ich ziemlich genau an das erinnert, was ich während meiner Schulzeit getrieben habe. Um den Schein zu wahren, bin ich jeden Morgen los marschiert, aber in der Schule nie angekommen. Stattdesses war ich allein im Wald oder habe einsam die Welt erkundet. Irgendwann fällt es aber auf, glaube mir. Du verbaust dir so viel.
AntwortenLöschenBleib stark. Es wird bessere Zeiten geben.
Liebe Grüße
Emaschi
oh, aufgefallen ist es schon vor zwei jahren. aber mittlerweile denken meine eltern das alles gut und "normal" wäre.
AntwortenLöschenes fällt einfach schwer, nicht aufzugeben.
danke dir, und liebe grüße zurück.
ich hoffe, dir geht es besser?
<3