heute war mal so'n richtig verkackter tag. eh schon die ganze woche für'n arsch gewesen.
seit 5 nächten nicht mehr geschlafen, langsam fange ich an durchzudrehen. ich krieg' panische angst wenn ich nicht weiß wer oder was hinter mir ist und im dunkeln fühle ich mich als wenn ich vor lauter nichts ersticke.
vielleicht ist es wiedermal an der zeit für 'ne schlaftablette? mh. aber dann fühl' ich mich am tag danach immer so extreeem ausgelaugt. ist das nicht bescheuert? irgendwie genau das gegenteil von dem was ich danach fühlen sollte?
gestern hatte ich so'n richtig krassen absturz. weiß der geier wieso. wie ich mich einfach nach einem kurzen STOP gesehnt habe. tjoa. ein paar schnitte mehr schaden meinen armen auch nicht, dachte ich. also losgelegt; mir das genommen, nach dem ich mich so sehr gesehnt habe. in meinem rausch ist mir natürlich nicht in den kopf gekommen, dass ich meiner lieblingstante am sterbebett vor siebenundzwanzig tagen versprochen hatte, mir die scheiße endgültig abzugewöhnen. vier tage nach dem versprechen ist sie dann gestorben, es kamen die ein oder anderen schnitte dazu. aber tot ist tot. ich bin unfähig, ich weiß. ein schlechter mensch, ein verdammter egoist.
jedenfalls ging's gestern richtig zur sache. ich weiß noch wie ich mir gedacht habe "entweder ganz oder garnicht. du machst keine halben sachen." und bäm, fett' eine ader-vene-aterie-weißgottwas getroffen. ich war sowas von schockiert. klar, war bei weitem nicht die erste tiefe wunde. aber so dermaßen heftig rausgespritzt ist's noch nie. meine bettdecke, mein laken, das kissen, die hose, zwei handtücher. alles versaut mit blut. verklicker' das mal deinen eltern eh. die ärmsten denken ich hätte vor über einem jahr aufgehört. sorry, it's all i lie. nach'm ersten schock dachte ich halt nur so "woaaaaah geil". und nach anderthalb stunden nurnoch "scheißescheißescheiße".
nach dem ich heute morgen heulend wie ein idiot vor der schule gestanden habe, hat K mich zufällig gesehen und aus mir rausgequetsch was passiert ist. dann hat sie mich quasi in die ambulanz vom krankenhaus, zufällig
dreckt gegenüber von meiner schule, geschleppt und hat dafür gesorgt das ein arzt sich die wunden anschaut. sind dann erstmal einundzwanzig stiche auf insgesamt zwei schnitte verteilt geworden. scheiße nur, dass die betäubung nicht gewirkt hat. aber was solls, wer sich selbst die arme kaput schnibbelt muss auch die konsequenzen sorgen.
nach gefühlten tausend unendlichen stunden war der doc endlich fertig, fetten verband drum und auf in die schule. was gibts besseres? war quasi die zigarette nach'm sex. NICHT.
jedenfalls musste ich mir von M. anhören, der übrigens mit K., familie und den psychatern+therapeuten um mich rum die einzige person ist die bescheid weiß, dass ich unbedingt wieder in 'ne klinik gehen soll.
aber hallo? niemals. ich hab' ein pferd zu versorgen. mein eselchen braucht mich doch. oder..?
hab' halt richtig schiss was meine therapeutin morgen zu dem ganzen sagen wird.
und jetzt versuch' ich mal 'ne mütze schlaf zu kriegen. und wenn ich mit den popbacken fliegen fange. verdammte hacke, ich muss endlich schlafen. sonst verreck' ich morgen.
gute nacht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen